Über uns

Das Klosterstübchen ist Ihr gemütliches Lokal in Haus Escherde.

 

Nicht nur unsere Stammkundschaft kommt zu uns, auch Jäger, Wanderer, Vereine, Radsportler und Besucher, die zum ersten Mal bei uns sind, kommen gerne wieder. Wegen des guten Feedbacks zu unseren Events haben wir die Erlebnisgastronomie als festen Programmpunkt aufgenommen, bieten aber gleichzeitig auch die Möglichkeit, in angenehmer Atmosphäre zu genießen und zu entspannen.

 

Ob "to go" oder direkt bei uns vor Ort: In unserer Küche setzen wir auf Frische und unsere Getränkekarte bietet für jeden Geschmack etwas. Dass unser Team Sie immer freundlich begrüßt und bedient, ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Kommen Sie vorbei und überzeugen Sie sich!

Inhaberin

Christel Petzold

 

Telefon: 05182 - 25 68



E-Mail: info@christels-klosterstuebchen.de

  

Wussten Sie schon...?!

 



 

Das Kloster Escherde ist ein ehemaliges Benediktinerinnenkloster in Haus Escherde bei Hildesheim.

 

Geschichte





Im Jahr 1203 stiftete Lippold von Escherde mit Bestätigung des Hildesheimer Bischofs Hartbert die Kirche und vier Hofstellen in Groß Escherde für die Gründung eines Benediktinerinnenklosters. 1236 wurde dieses Kloster an die heutige Stelle am Hildesheimer Wald verlegt, die damals Bovingehusen hieß. 1294 ist die Namensänderung in Escherte belegt.

1296 wurde das Kloster aus dem Pfarrverband Betheln und dem Archidiakonat ausgegliedert. Ein in Eddinghausen errichtetes Vorwerk wurde 1324 wieder aufgelöst. 1441 fand eine Reform durch Johannes Busch statt.

Durch den Quedlinburger Rezess von 1523 fiel das Kloster an das Fürstentum Calenberg und wurde in ein evangelisches Damenstift umgewandelt. In den Wirren des Dreißigjährigen Krieges verließen die letzten Stiftsdamen das Kloster. 1641 brannten die Gebäude nieder.

Mit der Wiederherstellung des Großen Stifts Hildesheim 1643 kam Kloster Escherde wieder unter fürstbischöfliche Herrschaft. Weihbischof Adam Adami, der im Auftrag von Bischof Maximilian Heinrich von Bayern das Hochstift verwaltete, betrieb mit großem Einsatz die Wiederherstellung von Kloster Escherde. Es gelang, die aufgelaufene Schuldenlast abzutragen. Benediktinerinnen aus Hamersleben bildeten den ersten neuen Konvent. Wirtschafts- und Konventsgebäude wurden wiederaufgebaut. 1685 war die barocke Klosterkirche St. Marien nach Plänen des hannoverschen Hofmaurermeisters Giuseppe Crotogino vollendet. Ab 1709 wurde das Kloster mit einer großen Steinmauer umgeben und erhielt ein Torhaus. Die Kirche war jetzt zugleich Pfarrkirche für die katholischen Gutsarbeiter und die wenigen Katholiken der umliegenden Dörfer.

Im Zuge der Säkularisation wurde der Benediktinerinnenkonvent 1810 aufgelöst und der Klosterbesitz verkauft. 1838 wurde das ehemalige Kloster Staatsdomäne. Die Ortschaft erhielt den Namen Haus Escherde. Auch die katholische Pfarrei wurde aufgehoben. Die Kirche wurde profaniert und als landwirtschaftlicher Speicher genutzt. Das Inventar kam in andere Kirchen. Der Hochaltar befindet sich heute in der katholischen Kirche St. Marien in Mehle.

Die historische Klosteranlage mit ihrer umgebenden Steinmauer ist weitgehend erhalten!

 

 Quelle: Wikipedia